Im Augsburger Stadtteil Oberhausen tut sich was

Oberhausen – das Berlin-Kreuzberg von Augsburg

Wäre Augsburg Berlin, wäre Oberhausen vermutlich DAS Szene-Viertel – wie etwa Friedrichshain-Kreuzberg, einer der interessantesten und spannendsten Bezirke Berlins. Denn auch in Augsburg-Oberhausen spürt man auf Schritt und Tritt die Vielfalt, die Urbanität, das lebendige Treiben. Seine Quartiere haben ihre ganz spezifische Atmosphäre bewahrt. Und sie sind viel mehr als nur Helmut-Haller-Platz und Brautmodeläden.

Gerade die Stadtbezirke Links der Wertach Süd und Links der Wertach Nord, also der Bereich links und rechts der Ulmer Straße von der Wertachbrücke bis zum Oberhauser Bahnhof und links und rechts der Donauwörther Straße von der Wertachbrücke bis zum ehemaligen Coca-Cola-Gelände verfügen über enormes Potential. Dieser Bereich weist zwei Straßenbahnanbindungen auf – von dort aus ist man in rund fünf Minuten in der Innenstadt von Augsburg, fußläufig ist diese in etwa 15 bis 20 Minuten zu erreichen.

 

Augsburg Oberhausen – zentral gelegen und gut angebunden

Auch ins Umland sind die Anbindungen sehr gut: Oberhausen verfügt über einen direkten Anschluss an die Autobahn A8 und die Bundesstraße B17. Ein eigener Bahnhof mit direkter Anbindung nach München macht den Stadtteil weiterhin attraktiv. Wer als München-Pendler beispielsweise morgens in Oberhausen in den Zug steigt, hat noch sehr gute Chancen auf einen Sitzplatz.

An vielen Stellen in Oberhausen werden städtebauliche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Denn die Stadt Augsburg verfolgt das Ziel, städtebauliche Missstände in den Quartieren zu beheben, um die Wohnqualität erheblich zu verbessern. Durch diese sich verändernden Lebensbedingungen nimmt Oberhausen als Wohnviertel stark an Attraktivität zu. Bereits viele Familien und junge Menschen haben diesen wunderbaren Stadtbezirk in den letzten Jahren für sich entdeckt.

 

Vielfältiges Angebot führt zu steigender Nachfrage

Kindergärten, Schulen, Spiel- und Sportplätze, ein Erlebnis-Freibad sowie die grünen Uferbereiche an Wertach und Hettenbach laden zum Verweilen ein. Unzählige gastronomische Angebote und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten findet man in unmittelbarer Umgebung. Vor dem neu errichteten Diözesanarchiv des Bistums Augsburg an der Donauwörther Straße entsteht ein zentraler Stadtteilplatz mit Brunnen als belebendes Element. Außerdem laufen direkt an der Wertachbrücke Vorbereitungen für ein besonderes Bauvorhaben: Hier wird ein Autohaus abgerissen und ein Hotel im Premiumsegment soll entstehen.

Die Mietpreise haben sich der Nachfrage angepasst: In Augsburg-Oberhausen werden derzeit 8,60 EUR/ m² für Bestandswohnungen und 10,55 EUR/ m² für Neubauwohnungen bezahlt. Vom 1. Quartal 2007 bis zum 4. Quartal 2016 sind die Mietpreise um 44% gestiegen, vom 1. bis zum 4. Quartal 2015 um 6% und anschließend bis zum 4. Quartal 2016 um weitere 6%. Und die Neubauprojekte summieren sich.

Die Nachfrage könnte noch besser bedient werden, wenn in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen die erhöhte Steuerabschreibung nicht nur für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, sondern auch für die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum gewährt wird, beispielsweise für den Ausbau eines Dachbodens oder den Umbau einer alten Hinterhofwerkstatt zu einem Loft. Damit könnte der Anreiz gestärkt werden, durch „kleinere“ Maßnahmen zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und dadurch gleichzeitig Bestandsmieter vor einem sanierungsbedingten Auszug zu schützen. Denn auch subtile Entwicklungen sind ein Schlüssel, um die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum zu bedienen. Die drohende Gentrifizierung verliert somit an Brisanz.

 

Besondere Neubauprojekte stützen Oberhausens Aufwertung

Auch Immobilien Walser trägt zur Aufwertung und Neugestaltung des Stadtteils bei. Etwa im Hinblick auf die Zukunft des ehemaligen Farben-Schmid-Areals: Hier laufen Gespräche zur Entwicklung der Fläche an der Flurstraße bis zum Hettenbach. Immobilien Walser möchte Teile des Altbestands sanieren und einer neuen Nutzung zuführen. Dabei soll nicht nur Wohnen, sondern auch Gastronomie möglich werden.

In der Entwicklung befindet sich derzeit auch eine Neubau-Wohnanlage an der Wertach. Nachdem die Gebäude einer Reifenhandlung abgerissen werden, wird ein Baubeginn für Sommer 2018 angestrebt.

Außerdem laufen die Planungen für eine weitere Wohnanlage am Hettenbachpark. Hier konnte Immobilien Walser für einen Kunden das ehemalige Firmengelände einer Holzhandlung akquirieren.

Ein Neubau von acht Wohnungen an der ehemaligen Kunstmühle Kühn wird bereits konkret: Der Baubeginn eines modernen Mehrfamilienhauses in energiesparender, ökologischer und zukunftsweisender Bauweise kann kurzfristig erfolgen.

 

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